20. August 2018

Weiter geht’s! Von Heilbronn in den Norden – ans Mecklenburgische Staatstheater. Theaterleute sind Nomaden.

Seit ein paar Tagen proben wir unsere Eröffnungspremiere am Jungen Staatstheater Parchim: GELBER MOND – die Ballade von Leila und Lee.
Ein tolles Stück für ein ungewöhnlich spielfreudiges Ensemble.
Ich freue mich sehr, mit diesem Jugendstück die Saison für junges Publikum hier am Mecklenburgischen Staatstheater zu beginnen. So komme ich richtig an hier, in der neuen Stadt, beim neuen Ensemble, im neuen Haus. Gleichzeitig bin ich so froh, meinen Freunden am Staatstheater in Schwerin wieder näher zu sein, ich habe euch sehr vermisst die zwei Jahre in Heilbronn.

Weiter geht’s auch mit AUGENBLICK MAL! 2019. Seit Ende 2017 sichten wir zu fünft Inszenierungen in ganz Deutschland, und nach einer Pause lege auch ich jetzt wieder richtig los. Diese Tätigkeit ist so ein riesiges Geschenk, ich bin sehr dankbar, das machen zu dürfen.

Und das Beste: Im Herbst geht es gleich weiter mit dem Kuratieren, denn das nächste WILDWECHSEL-Festival findet am Jungen Staatstheater Parchim statt!

Ende September geht’s dann für ein paar Wochen zurück nach Baden-Württemberg an die Badische Landesbühne, wo ich mit dem jungen Ensemble DIE BREMER STADTMUSIKANTEN für Bruchsal und viele viele Abstecherorte inszenieren werde.

Viel Bewegung – gut so!

 

16. Juli 2017

Nachdem wir im Herbst 2016 das ensemble art&fakt gründeten und dem Theater Nordhausen den Inszenierung Die Tänzerin von Auschwitz abkauften, haben wir 4 Gastspiele des Stückes gegeben, in Mühlhausen, in Rudolstadt und zweimal in  Heilbronn. Zu den Gastspielen in der BOXX in Heilbronn konnte endlich Rosa Glasers Neffe Paul anwesend sein. Wie beruhigend, dass er genauso aufgeregt war, wie wir.

Vor der ersten Vorstellung hat er Fotos von seiner Tante Roosje gezeigt, nach der zweiten Vorstellung gab es ein Publikumsgespräch. Besonders gefreut hat uns, dass eine Zuschauerin berichtete, dass sie gleich zweimal da war.

Natürlich haben wir am Abend der ersten Vorstellung in der BOXX noch lange zusammengesessen. Tante Roosje hätte sich gefreut, glaubt Paul Glaser, dass sie so viele Menschen zusammenführt. Also trinken wir „auf Rosa“ und sind dankbar für die Begegnungen, die unser Leben reicher machen.

 

5. März 2016

Am Montag beginnen wir mit den Proben zu Die Tänzerin von Auschwitz, einem TANZFONDS ERBE Projekt. Die Besetzung findet ihr unter heiße eisen.

Gleichzeitig bereite ich meine erste Spielzeit am Theater Heilbronn vor. Ab Sommer werde ich dort das Junge Theater in der BOXX leiten und freue mich so auf das Ensemble! Mehr zu meinem Wechsel findet sich hier und hier.

Und so langsam beginnen in Nordhausen die „letzten Male“. Das letzte Mal „Der Luftballonverkäufer“ steht am 24. April um 11 Uhr an. Wer also Uta Haase und mich noch einmal gemeinsam auf der Bühne sehen will – es ist übrigens auch ihre letzte Vorstellung im Theater Nordhausen in ihrem Festengagement -, kommt und schaut!

Nur gut, dass ich mir mit meiner Mitwirkung im Extrachor bei „Nabucco“ noch einmal die volle Dröhnung Musiktheater geben konnte. Die nächsten Vorstellungen sind am 6. und am 20. März und am 23. April.

 

16. Januar 2016

Kurz vor Weihnachten flatterte ein Geschenk auf unsere Schreibtische: Tanzfonds Erbe (ein Projekt der Kulturstiftung des Bundes) befürwortet unseren Fördermittelantrag zu „Die Tänzerin von Auschwitz“ nach dem Buch von Paul Glaser, erschienen im Aufbau Verlag Berlin 2015.

Nun arbeiten Jutta Ebnother, die für die Choreographie verantwortlich ist, Bühnenbildner Wolfgang kurima Rauschning und ich an einem Bühnenkonzept. Gleichzeitig wird die Besetzung gesucht: 1 Tänzer, eine Tänzerin, eine Puppenspielerin und ein Puppenspieler werden die Geschichte der niederländischen Tänzerin und Tanzlehrerin Rosa Glaser auf die Bühne bringen.

Gleichzeitig bereiten wir ein Rahmenprogramm vor, an dem die KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora ebenso beteiligt ist wie die LKJ Thüringen.

Doch noch sind wir im intensiven Denk- und Arbeitsprozess. Glücklicherweise erscheinen die ersten Bilder vor meinem inneren Auge. Right on time!

In Kürze mehr!!

21. November 2015

Die Zeit rast und meine letzte Saison am Theater Nordhausen ist schon richtig in Fahrt. Natürlich habe ich noch ganz viel vor und will ein Projekt nach dem anderen realisieren.

Dazu habe ich mich in den letzten Wochen zu ein paar weiteren Ehrenämtern bereit erklärt. Sehr sinnvoll, wie ich finde!
Zum einen ist da sie Jungendkunstschule Nordhausen e.V., der ich seit September als stellvertretende Vorsitzende beiwohne und tue, was ich kann, um diese wichtige Säule der kulturellen Bildung in Nordhausen und Umgebung am Leben zu erhalten.

Für das Programm „Wege ins Theater“ der ASSITEJ, das Projekte im Rahmen des Bundesprogramms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ ermöglicht, bin ich in der dreiköpfigen Jury. Eine erste Jury-Sitzung gab’s  am DT Göttingen. Ich freue mich auf viele starke Projekte, die Jugendlichen und Kindern Wege ins Theater ermöglichen.

Zudem bin ich seit 3. November Sprecherin des Arbeitskreises Ost der ASSITEJ. Gemeinsam mit Christoph Macha vom tjg. theater junge generation Dresden vertrete ich nun den Arbeitskreis nach außen und freue mich auf die nächste Sitzung des Arbeitskreises am 10. Januar 2016 in Dresden. Ja, an einem Montag nach Dresden…

Und natürlich sind viele ehrenamtlich eingespannt bei den Demos für Menschenrechte, Asylrecht, Frieden und Nächstenliebe. In Nordhausen laufen diese Tage des Zeichen-Setzens unter dem Motto „Nordhausen ist bunt“.

 

23. August 2015

Der Sommer neigt sich dem Ende zu und alles steht auf Veränderung.
Besonders freue ich mich, dass der Göttinger Kritiker Thomas Kügler unsere Inszenierung zu „Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt“ nicht nur für den von ihm und dem härtesten Kritiker der Welt – seinem Sohn – eigens erfundenen Preis „Lebendiges und witziges Kinder- und Familientheater 2015“ vorgeschlagen hat. Darüber hinaus haben wir es in die Top Five der vergangenen Saison geschafft, was uns sehr stolz macht, die Vorfreude auf die kommenden Vorstellungen erhöht und uns motiviert, sehr bald eine neue Inszenierung herauszubringen.

Also: Woran arbeite ich gerade? Am 1. September beginnen die Proben für „Gold!“ mit neuer Besetzung, neuer Kraft, neuer Lust. Ende September geht unsere Nordhäuser Ballettinszenierung „Ente, Tod und Tulpe“ zum WILDWECHSEL-Festival nach Weimar. Am 21. Oktober wird das Theater Augsburg Alexander Stessins Oper mit meinem Libretto „Kannst du pfeifen, Johanna?“ herausbringen. Ich freue mich sehr auf alles Neue!

17. Mai 2015

Tatüüüü, tataaaaa! Die Feuerwehr war da, nämlich zu unserer gestrigen Premiere! Brandmeister Koppe hatte auch jemanden von der Jugendfeuerwehr mitgebracht, und ein Geschenk für Figurenspieler Patrick Jech gab’s nebst Lob und Gratulation nach der Vorstellung dazu. Wir waren ganz entzückt.

Ab jetzt kann die Inszenierung Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt also in Grundschulen auf Tour gehen.

Mit dem schwarzweissfigurentheater arbeite ich sehr gern. Es gibt auch schon Ideen…

 

24. März 2015

Seit heute ist es offiziell:
Die Oper für Kinder Kannst du pfeifen, Johanna?, zu der ich das Libretto geschrieben habe und Alexander Stessin die wunderschöne Musik, wird am Oktober am Theater Augsburg laufen. Geplant ist eine mobile Produktion, die am 21. Oktober 2015 im Foyer zur Premiere kommt. Ich freue mich schon jetzt, die schöne Musik bald wieder zu hören!

Inzwischen arbeite ich auch wieder für das schwarzweissfigurentheater. Wir bringen am 16. Mai 2015 Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt zur Premiere, dieses Mal in Kooperation mit dem Theater Nordhausen.

 

23. Februar 2015

Einiges hat sich ereignet. Die Uraufführung Bonnie und Clyde muss verschoben werden, die Komposition braucht mehr Zeit zum Reifen. Nun, wenn es ist wie mit dem einen oder anderen kulinarischen Kunstwerk, dann tut Reife dem ganzen gut und wir freuen uns über eine noch stärkere Arbeit.

Nach der wunderbaren Premiere Die Weihnachtsgans Auguste und vielen tollen Vorstellungen hat das schwarzweissfigurentheater eine weitere Arbeit mit mir in Planung. Am 16. Mai findet die Premiere statt, und wieder wird ein Kinderbuchklassiker in die Südharzer Schulen gebracht: Hannes Hüttners Bei der Feuerwehr wird der Kaffee kalt. Die Arbeit hat naturgemäß begonnen und wir gestalten, basteln und bauen schon sehr fleißig.

Nicht zuletzt muss unsere gut vorbereitete und weit gediehene Probenphase zu GOLD! in den Spätsommer verlegt werden. Unser Goldstück wird dann umso greller glänzen.

Dass heute nun Nordhausen unter einer dicken Schneedecke verschwindet, macht es zwar hübsch leise, aber zum ersten Mal in diesem Winter sehne auch ich mich nach dem Frühling. Dabei sah’s bei unserem gestrigen Altstadtspaziergang schon so vielversprechend aus.

Schneeglöckchen

25. Oktober 2014

Eine arbeitsame Zeit!

Am 30. November wird meine Inszenierung von „Hänsel und Gretel“ wieder aufgenommen! Die Proben haben schon begonnen, es gibt einige Umbesetzungen und der Kinderchor setzt sich neu zusammen.

Aber zuvor, am 29. November, hat das Ballett von Jutta Ebnother „Ente, Tod und Tulpe“ nach dem Kinderbuch von Wolf Erlbruch Premiere. Auch hier haben die Proben mit Kirill Kalashnikov als Ente und Fumiko Okusawa als Tod begonnen. Die Musik dazu hat Leo Dick kompiniert. Sie wird zu den Vorstellungen von Musikerinnen und Musikern des Loh-Orchesters gespielt. Als stückbetreuende Dramaturgin freue ich mich sehr über die Entwürfe von Kostümbildnerin Elisabeth Stolze-Bley und Bühnenbildner Ronald Winter.

Und außerdem arbeiten wir auf die Premiere „Die Weihnmachtsgans Auguste“ hin. Die Ausstattung entsteht, geprobt wird schon seit dem Sommer in kleinen Blöcken. ich freue mich, bald auf die Bühne zu gehen mit den Endproben. Premiere ist am 9. November.

15. April 2014
Die sieben Nominierungen der Auswahljury für WILDWECHSEL 2014 stehen fest! Nun arbeiten wir fieberhaft an der Festivaldispo, wie viele und welche der nominierten Stücke wir einladen können und an der weiteren Finanzakquise. Bald wird auch die vollständige Website online gehen. Ende Mai gibt es dann Spielplandetails!

Und ein anderes Projekt brennt auch gerade: Morgen fahre ich nach Weimar in die Hochschule für Musik FRANZ LISZT und treffe dort Komponist Christian Diemer, Regisseur Elmar Fulda und Dirigent Markus L. Frank um über unsere RoadOper „Bonnie und Clyde“ zu sprechen, die im April 2015 zur Uraufführung kommen wird. Hurra, eine junge Oper! Und ich schreibe das Libretto.

2. November 2013
Nach der bezaubernden Premiere unserer neuen mobilen Produktion für die Kindertageseinrichtungen im Einzugsgebiet des Theaters Nordhausen wird „Sonne, Mond und Sterne“ am Dienstag auf Tour gehen und den ersten Kindergarten erreichen! Wir freuen uns sehr, das Märchen vom mondsüchtigen Sultan in die Welt zu tragen.

29. August 2013
NEU: Videotrailer zu „Der Luftballonverkäufer“ – diesmal mit mir als Darstellerin!

11. August 2013
Videotrailer zu „Kannst du pfeifen, Johanna?“ hier!

9. August 2013
In Warmsen haben wir mit Jürgen Maaßen Figuren genäht. Um ehrlich zu sein bin ich sehr begeistert von den technischen Kniffen und habe sogar versucht eine Nähmaschine zu erwerben – second hand, und da liegt auch der Grund, warum zumindest diese Neuerwerbung nicht stattgefunden hat. Die beiden Figuren hingegen sind ziemlich klasse geworden und werden jetzt in eine Inszenierung gesetzt. Aber da steht noch eine Menge Arbeit an: Bühnenbild vollenden, Kostüme für die Puppen nähen (oder sie so lassen?), Requisiten vervollständigen, Spieltisch organisieren.

8. Juni 2013
Seit dieser Woche liegen nun die Aufführungsrechte für die Oper „Kannst du pfeifen, Johanna?“ bei Felix Bloch Erben, und zwar hier!

1. April 2013

eine Woche nach der Premiere habe ich nun Zeit gefunden, die Produktionsfotos online zu stellen. Bald kommt auch der Link zum Trailer, nur Geduld!

 

17.03.2013

Morgen beginnen die Endproben: Klavierhauptprobe, drei Bühnenorchesterproben, Haupt- und Generalprobe führen uns zu unserer Premiere.

Thomas Kohl ist mit seinem warmen Bassbariton ein so starker Gegenpol zu den jungen Sängerinnen, Franziska Roth geht mit ihrem klaren Sopran herrlich in ihrer Hosenrolle Berra auf und Anika Ram als Ulf bildet einen wunderbaren ruhenden Part mit ihrem satten Mezzosopran – ich bin ganz glücklich mit der Besetzung!

Schon heute gab’s einen Vorgeschmack in der Musikalischen Schmökerstunde „Kannst du pfeifen, Johanna?“ im Buchhaus Rose. Thomas Kohl hat begleitet von Ayako Matuschka zwei Arien aus der Oper gesungen! Ausstatter Wolfgang kurima Rauschning konnte vom Bühnenbild und vom Drachenbauen berichten, und Kirsten Rauschning hat mit den Kindern das Geburtstagslied aus der Oper einstudiert.

Die ganze Oper gibt’s am Samstag, den 23. März um 15 Uhr zum ersten Mal im Theater Nordhausen, Theater unterm Dach zu sehen und hören – dann natürlich auch mit unseren Jungs Ulf und Berra, gesungen von Anika Ram und Franziska Roth.

 

2 Comments

  1. Alexander Stessin
    4. November 2012

    Liebe Bianca,
    sehr schöne Website, Glückwunsch!
    So weiter!
    Alexander

  2. Roland
    11. November 2012

    Klasse, Bianca, diese Site gefällt mir nicht nur sehr gut, sie ist auch einfach schnickschnackfrei informativ. Jetzt werden wir wohl keine Premiere mehr verpassen.
    ()(;~0)